Die Gesprächsrunde lädt Tanz- und Musikwissenschaftler, Künstler und ein interessiertes Publikum ein, sich über aktuelle wissenschaftliche und künstlerische Fragestellungen in Bezug auf die Inszenierungsgeschichte von "Le Sacre du Printemps" auszutauschen. Ausgangspunkt ist die These, dass die Inszenierung von Pina Bausch aus dem Jahr 1975 einen Wendepunkt in der Aufführungsgeschichte bildet: Die Geschlossenheit des Werks wurde fortan zunehmend durch inhaltliche sowie formale Dekonstruktionen und Selektionen infrage gestellt. Die Arbeitsergebnisse des Künstlerlabors, das im Rahmen des Festivals ebenfalls stattfindet, sind ein wesentlicher Teil der Gesprächsrunde.