|
|
|
| Sa 16.01. | Compagnie Nicole Seiler (CH) |
| "Ningyo" Dt. Erstaufführung |
| Zeitgenössischer Tanz und Live-Electronics im Rahmen des Festivals TEMPS D´IMAGES |
|
|
|
|
« zurück zur Übersicht
Ihr Ausgangspunkt: die Legenden von Meerjungfrauen zwischen Attraktion und Abscheu, Schönheit und Monstrosität. Die in Lausanne ansässige Choreografin und Videokünstlerin Nicole Seiler, mit "Madame K" bereits im Jahr 2005 in Düsseldorf zu Gast, fragt auch in ihrer jüngsten Arbeit nach der Konstruktion von weiblichen Schönheitsidealen. Das Wort "Ningyo" stammt aus dem Japanischen und bedeutet in der Zusammensetzung von "Nin" und "Gyo" Sirene oder Puppe. Dem aquatischen Doppelwesen auf der Spur, entwickelt die Solotänzerin YoungSoon Cho Jaquet im Verlauf der atmosphärisch dichten Inszenierung eine Vervielfachung ihrer selbst. Die geschickt inszenierten Videoprojektionen werden zu multiplen Spiegeln, jonglieren mit den Schatten der Tänzerin, aus denen die Projektionen wuchtig wieder ausbrechen, sich an der Bühnenwand auflösen oder flüchten. Im Hintergrund ein Tisch voll mit Mischpulten und Kabeln, an dem SheDJ Letizia Renzini die Musik zwischen feinen Nuancierungen und harten Beats live mixt und die Ambivalenz der betörenden Sirene auf die Spitze treibt.
Das komplette Programm von TEMPS D´IMAGES Düsseldorf finden Sie auch als PDF unter dem Navigationspunkt "Download" auf unser Site. |
Choreografie, Video: Nicole Seiler; Choreografie, Tanz: YoungSoon Cho Jaquet; Assistenz, Kostüme: Claude Rueger; Live-Musik: Letizia Renzini; Licht: Stéphane Gattoni; Bühne, Technik: Julien Grob; Dramaturgie: Simona Travaglianti; Assistenz Video: Vincent Deblue; Tour Management: Tutu Production/Véronique Maréchal & Simone Toendury. www.nicoleseiler.com www.tempsdimages.eu |
Eine Produktion von Cie Nicole Seiler, koproduziert durch Théâtre Arsenic Lausanne, Espace Nuithonie Villars-sur-Glâne und Schlachthaus Theater Bern. Gefördert durch Ville de Lausanne, Etat de Vaud, Pro Helvetia, Loterie Romande, Fondation Leenaards, Migros Kulturprozent, InFocus und Mediathek tanz.ch. Das Düsseldorfer Gastspiel wird gefördert durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. |
| diskursbuero.wordpress.com/ |
|