Sommer-Residenzen Die Ausschreibung lädt Choreografen für Recherchen oder Probenphase eines aktuellen Projektes ein. Das Residenzprogramm umfasst bis zu vier Wochen Probenmöglichkeit, technische Unterstützung sowie Unterbringung in den Gästewohnungen. Die Teilnehmer der Sommerresidenzen 2010 sind Harakiri Farmers (POL), Barbara Fuchs (D), Keiga Dance Company/Jonas Byaruhanga (UGA), Juan Carlos Lerida (E), Colette Sadler (GB/D) und Mohamed Shafik (EGY).
Symposien und Konferenzen Das tanzhaus nrw sucht den Dialog zwischen künstlerischer und wissenschaftlicher Recherche. Januar 2010 lädt das tanzhaus nrw erneut zur Tagung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kultur und Medien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein, die ausgewählte Themen in Film und Tanz in Vorträgen, Lecture Performances und Diskussionen im Rahmen von TEMPS D'IMAGES reflektiert. Im September 2010 findet im Rahmen des Festivals "Sacre plus" eine Tagung sowie ein Künstlerlabor statt. Details unter Download
Das Programmformat "Tanz Tank" Experimente sind ausdrücklich erlaubt! Angelehnt an den "Think Tank" bietet das tanzhaus nrw dem choreografischen Nachwuchs drei bis viermal im Jahr ein Forum, um u.a. durch begleitete Probenarbeit einer Öffentlichkeit erste Arbeiten und Work-in-progress zu zeigen. Seit 2009 nennt sich das Format "Now & Next", das sich als Plattform für Tanz und - neu - interdisziplinäre Kunstprojekte versteht.
Tanz Plus Mit Vorträgen, Einführungen vor Vorstellungen, Offenen Proben und Künstlergesprächen wendet sich das tanzhaus nrw nicht nur an ein interessiertes Publikum, sondern auch an Tänzer- und Choreografenkollegen. Die aktuellen Termine sind unter dem Navigationspunkt Spielplan einsehbar.
Chantiers TEMPS D’IMAGES Der französische Begriff "chantier", übersetzt so viel wie "Baustelle", ist programmatisch für das Künstlerprogramm, das in das europäische Festival-Netzwerk TEMPS D’IMAGES integriert ist. Zwei Künstler aus unterschiedlichen Sparten sind eingeladen, um an der Schnittstelle von Performing Arts und Medienkunst an einer gemeinsamen Recherche zu arbeiten und Teilschritte im Verlaufe des Festivals in verschiedenen Ländern zu präsentieren.
Dance Link-Labor Im Rahmen der binationalen Reihe Dance Link, das bereits als Austauschprojekt mit Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und den baltischen Ländern stattfand, treffen Künstler aus NRW und dem jeweiligen Gastland für zehn Tage zu einer intensiven Recherche zusammen. Im Jahr 2006 leitete z. B. das Künstlerkollektiv frankfurter küche von Kattrin Deuffert und Thomas Plischke ein Labor mit nordrhein-westfälischen und baltischen Künstlern. 2008 waren Künstler aus Österreich, 2009 aus Kairo und Beirut zu Gast im tanzhaus nrw.